There Will Be Blood
Film Özeti
„There Will Be Blood“ ist ein Meisterwerk von Paul Thomas Anderson, das im Jahr 2007 auf die Kinoleinwände kam und inzwischen als Klassiker gelten kann. Die Geschichte dreht sich um Daniel Plainview, brillant gespielt von Daniel Day-Lewis. Er ist kein gewöhnlicher Mann; er ist ein Einzelgänger, der Ende des 19. Jahrhunderts sein Glück als Schürfer probiert. Doch wenn man genau hinblickt, sieht man bereits die Funken seiner unstillbaren Gier…
Was als Suche nach Silber im staubigen Westen beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Wettlauf um Macht und Reichtum, als Daniel zufällig auf eine Ölquelle stößt. Von diesem Moment an wird sein Leben von einer Obsession durchzogen, die nichts und niemanden verschont. Die Dunkelheit seiner Seele wird immer deutlicher, während er im Ölgeschäft aufsteigt. In einer Welt, in der Rücksichtslosigkeit und Betrug die Spielregeln sind, hat Daniel keine Berührungsängste. „Wahnsinn“, denkt man manchmal, wenn man sieht, wie er selbst vor den Leichnamen seiner Partner nicht haltmacht…
Als der Sohn seines verstorbenen Partners, H.W., in Daniels Leben tritt, glaubt man fast, es könnte noch Hoffnung geben – ein Funke, der tatsächlich Herzen verbindet. Aber der Schein trügt. H.W. verliert durch einen Unfall sein Gehör, und die Beziehung zwischen ihm und Daniel wird immer komplizierter. Hier zeigt sich: wahre Liebe und Gier können nicht dieselbe Bühne teilen.
Die eindringliche Inszenierung, gepaart mit Day-Lewis‘ herausragender Performance, lässt einen förmlich die Kälte des Ölgeschäfts fühlen. Man fragt sich oft: Wie weit wird Daniel noch gehen? Wo ist die Grenze zwischen Erfolg und Wahn? „There Will Be Blood“ gibt darauf keine einfachen Antworten. Stattdessen entführt er uns in eine Welt, die von der unaufhörlichen Jagd nach Reichtum geprägt ist. Es ist ein Film über die Schattenseiten der Gier, die das Herz ersticken und die Menschlichkeit in den Hintergrund drängen…
Mit einer Laufzeit von 158 Minuten ist jede Sekunde ein intensives, mitreißendes Erlebnis. Die Erzählung entfaltet sich wie ein gewaltiger, unaufhaltsamer Strudel, der den Zuschauer in die düstere Atmosphäre des frühen 20. Jahrhunderts zieht. „Krass, was für ein Ride!“ wird man am Ende sagen… und sich fragen, was dieser Daniel Plainview mit uns allen zu tun hat. „There Will Be Blood“ ist nicht nur ein Film – es ist eine tiefgreifende Reflexion über das, was es bedeutet, Mensch zu sein.
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