Kindkind
Film Özeti
In „Kindkind“ aus dem Jahr 2014 entführt uns der Regisseur Bruno Dumont in ein atmosphärisches Küstendorf, das von düsteren Geheimnissen und einer schaurigen Vergangenheit geprägt ist. Hier lebt der zwölfjährige Lausebengel, der sich in einer Welt voller Mysterien und Gewalt behaupten muss. Alter Schwede, diese kleine Küstengegend hat echt nichts mehr von der Idylle, die man sich sonst vorstellt. Gleich zwei grausame Morde haben die beschauliche Gemeinde erschüttert, und die Gendarmen Van der Weyden und Carpentier stehen vor einem Mysterium, das den Puls in die Höhe treibt…
Als wäre das nicht schon genug, wird Monsieur Lebleu, der Witwer des ersten Mordopfers, tot in einer Jauchegrube aufgefunden. Das klingt nach einem richtigen Albtraum, nicht wahr? Und schnell wird klar, dass es kein Selbstmord war. Hier geht es um mehr als nur ein paar unglückliche Umstände – der Junge, der all diese schrecklichen Begebenheiten miterleben muss, ist in einem echten Strudel aus Misstrauen und Gewalt gefangen. Und ganz ehrlich, wer kann in dieser verworrenen Lage noch unterscheiden, wer Freund und wer Feind ist?
Die Darsteller, unter anderem Bernard Pruvost und Philippe Jore, bringen jede Emotion beeindruckend eindrucksvoll rüber. Ihre schauspielerische Leistung ist krass und zieht einen sofort in die Geschichte hinein. Mithilfe von ernsten Dialogen und packenden Szenen gelingt es dem Film, ein beklemmendes Gefühl der Unsicherheit zu erzeugen. Der Zuschauer fragt sich ständig, was als Nächstes passieren könnte…
Mit einer Laufzeit von etwa 50 Minuten pro Folge packt „Kindkind“ genug Stoff in anstrengenden 7.3 Rating. Es ist die Art von Drama, die dazu animiert, mitzudenken und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Du wirst nach dem Schauen immer wieder darüber nachgrübeln, was in dieser kleinen, zerbrochenen Welt noch alles verborgen ist. Und auch wenn die Antworten vielleicht nicht immer klar sind, so bleibt die Atmosphäre einfach unvergesslich…
Yorumlar