Stanley Kubrick's Boxes
Film Özeti
Der Dokumentarfilm „Stanley Kubrick’s Boxes“ aus dem Jahr 2008, unter der Regie von Jon Ronson, gewährt uns einen faszinierenden Einblick in das Leben und Werk des legendären Regisseurs Stanley Kubrick. Nach dem Tod von Kubrick bittet seine Witwe, Christiane, den britischen Journalisten Jon Ronson dazu, die über 1.000 Kisten mit Materialien, die Kubrick hinterlassen hat, zu durchforsten. Was sich da offenbart, ist nicht nur ein Archiv seines Schaffens, sondern eine Zeitreise durch die eigenwillige Denkweise eines der größten Filmemacher unserer Zeit.
Echt jetzt, wenn man sich das anschaut, merkt man schnell, wie akribisch Kubrick an seinen Projekten gearbeitet hat. Die Kisten sind gefüllt mit allem, was man sich vorstellen kann – Testaufnahmen für „Full Metal Jacket“, Fotos für die Hut-Auswahl in „Uhrwerk Orange“ und sogar die Suche nach der perfekten Tür für „Eyes Wide Shut“. Das sind Details, die den Wahnsinn hinter seinen Meisterwerken offenbaren. Ronson entblättert für uns den Rhythmus des Genies, das uns mit seinen Filmen so sehr geprägt hat. Es ist krass, wie viel Arbeit und Hingabe in jedem seiner Projekte steckte…
Aber es sind nicht nur die Kisten, die den Film so besonders machen. Durch Interviews mit Familie, Freunden und Mitarbeitern von Kubrick entsteht ein ganzheitliches Bild dieses schillernden Künstlers. Da wird man fast nostalgisch, wenn Christiane Kubrick von ihrem Mann erzählt, und sich die Verbindung zwischen seinen exzentrischen Ideen und seinem persönlichen Leben entfaltet. Man fragt sich unweigerlich: Was wollte er uns wirklich mitteilen? Dieses Streben nach Perfektion ist nicht nur bewundernswert, es lässt einen auch nachdenklich zurück…
„Stanley Kubrick’s Boxes“ ist nicht einfach nur eine Dokumentation, sondern eine Hommage an einen Regisseur, der die Grenzen des Films neu definierte. Für Cineasten und Kubrick-Fans ist dieser Film ein absolutes Muss. Ein tiefgründiger Blick auf den Mann, der die Filmgeschichte revolutionierte, und auf die Dinge, die er uns hinterlassen hat… Die 48 Minuten aus 2008 sind ein echtes cineastisches Erlebnis, das einen nicht so schnell loslässt.
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