Atmen
Film Özeti
Der Film „Atmen“ von Karl Markovics nimmt uns mit auf eine berührende Reise in die Psyche eines jungen Mannes, der zwischen den Mauern seiner Vergangenheit gefangen ist und dem Wunsch nach Freiheit nachjagt. Im Zentrum steht der 19-jährige Roman, brillant gespielt von Thomas Schubert, der nach vier Jahren Haft wegen Totschlags auf die Frage seiner Zukunft prallen muss. Ist es das Richtige, ihm die Freiheit zu geben? Kann er sich in der Gesellschaft wieder eingliedern? Der Druck lastet schwer …
Die Szenerie in Wien, wo Roman nach seiner Entlassung einen Job bei der Bestattung annimmt, ist dabei alles andere als idyllisch. Hier, umgeben von Trauer und dem ständigen Gedanken an den Tod, findet er sich in einer Welt wieder, die ihn sowohl anzieht als auch zurückstößt. Es ist echt krass zu sehen, wie die Begegnungen mit den Hinterbliebenen ihn prägen und ihm gleichzeitig die Kluft zwischen seinem alten und neuen Leben vor Augen führen. Karin Lischka, Georg Friedrich und Gerhard Liebmann ergänzen den Cast mit starken Darstellungen, die die emotionalen Turbulenzen und Konflikte noch verstärken.
Die 90 Minuten, die der Film dauert, sind eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Man fragt sich oft, ob Roman die nötigen Schritte machen kann, um den Weg in ein besseres Leben zu finden oder ob er in die Dunkelheit seiner Vergangenheit zurückfallen wird. Ganz ehrlich gesagt, die Unsicherheit darüber, was als Nächstes passieren wird, macht einen richtig kirre …
Markovics hat mit „Atmen“ nicht nur eine komplexe Charakterstudie geschaffen, sondern auch ein eindringliches Porträt der Gesellschaft, die oft bereit ist, Menschen zu verurteilen, anstatt ihnen eine zweite Chance zu geben. Der Soundtrack ist so unaufdringlich wie berührend und trägt viel zur Atmosphäre des Films bei.
„Atmen“ berührt das Herz, regt zum Nachdenken an und lässt den Zuschauer mit einem tiefen Gefühl der Melancholie und Hoffnung zurück. Er ist mehr als nur ein Film über einen Gefangenen — er ist ein Film über das Leben selbst, über die Kämpfe, die wir alle durchmachen, und die Hoffnung auf einen Neuanfang …
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