Der Geschmack der Kirsche
Film Özeti
„Der Geschmack der Kirsche“, ein Film von Abbas Kiarostami aus dem Jahr 1997, ist ein eindringliches Drama, das tief in die menschliche Psyche eintaucht. Hier treffen wir Herrn Badii, einen Teheraner Mann mittleren Alters, der mit einer existenziellen Krise kämpft. Alter Schwede, was für eine schwere Zeit hat der Typ! Auf der Suche nach einem Ausweg steckt er in einer verzweifelten Lage: Er möchte sich das Leben nehmen und benötigt dabei jemanden, der bereit ist, ihm nach seinem Selbstmord die letzte Ehre zu erweisen und seine Leiche zu vergraben.
Während einer langen Autofahrt durch die Außenbezirke von Teheran, begegnet er unterschiedlichen Menschen, jeder mit seiner eigenen Geschichte und seinen eigenen Sorgen. Die Gespräche, die er führt, sind nicht nur krass ehrlich, sondern werfen auch einen tiefen Blick auf das Leben in einer Stadt, die oft im Schatten ihrer eigenen Probleme steht. Mit jedem neuen Kontakt wird Badiis Suche nach dem perfekten Begleiter für sein Vorhaben gleichzeitig zu einem Rückblick auf die Werte und den Sinn des Lebens selbst…
Was Kiarostami so grandios gelingt, ist die schleichende Spannung, die dennoch mit einer gewissen Leichtigkeit daherkommt. Die Figuren sind vielschichtig und authentisch, das Setting verleiht dem Film eine melancholische Atmosphäre… Ganz ehrlich, das ist kein einfacher Stoff, aber die Art und Weise, wie Kiarostami die Thematik um den Tod und das Leben behandelt, lässt einen nicht los. Herr Badii ist nicht nur ein Mann, der den Tod sucht; er ist auch ein Spiegel für uns alle.
Mit einer Laufzeit von 95 Minuten schafft es „Der Geschmack der Kirsche“ nicht nur, die Gedanken und Gefühle des Protagonisten zu erkunden, sondern auch einen tieferen Dialog über die menschliche Existenz zu eröffnen. Am Ende bleibt die Frage: Was macht das Leben wirklich lebenswert? Man könnte fast sagen, es ist ein philosophisches Roadmovie in der hektischen Kulisse Teherans, das Eindruck hinterlässt und zum Nachdenken anregt… Ein Film, den man gesehen haben sollte, um dessen essenzielle Botschaft zu erfassen.
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