Idiocracy
Film Özeti
In einer Welt, in der Bildung und Intelligenz kaum noch Wertschätzung finden, zieht „Idiocracy“ (2006) alle Register. Unter der Regie von Mike Judge entfaltet sich eine dystopische Komödie, die uns ins Jahr 2505 katapultiert – und ganz ehrlich, was da auf die Zuschauer zukommt, ist ein echter Augenschmaus, aber gleichzeitig auch ein ziemlicher Schocker…
Die Prämisse klingt schon ein wenig absurd: Ein durchschnittlicher Kerl, Joe Bowers, gespielt von Luke Wilson, wird zusammen mit der Prostituierten Rita (Maya Rudolph) als Versuchskaninchen für ein geheimes, militärisches Projekt ausgewählt. Ziel ist es, Soldaten in Friedenszeiten einzufrieren. Doch die beiden werden schlichtweg vergessen und wachen erst Jahrhunderte später auf. Was sie erwartet, kann man sich kaum vorstellen… eine Welt, in der Dummheit die Norm geworden ist!
Die Gesellschaft im Jahr 2505 strotzt vor absurder Komik. Es wird echt krass, denn Joe und Rita müssen sich mit einer Menschheit auseinandersetzen, in der die meisten Leute keine einfache Rechnung mehr hinbekommen und der Fernsehkonsum die einzige Bildung zu sein scheint. Alter Schwede, da wird einem schon ganz anders, wenn man sieht, wie das alltägliche Leben geprägt ist von einer krass simplifizierten und konsumfreudigen Kultur, die das Wort „Intelligenz“ bestenfalls als Witz betrachtet. Und ausgerechnet diese beiden Vergessenen – die jetzt die intelligentesten Menschen der Erde sind – versuchen, mit dieser verrückten Welt klarzukommen.
Das macht „Idiocracy“ zu einer scharfen Gesellschaftskritik, die in ihrem Humor oft unerwartet tiefgründig ist. Es ist eine Mischung aus slapstickartigen Momenten und emotionalen Achterbahnfahrten, die einen zum Nachdenken anregen, während man gleichzeitig über die Absurdität der dargestellten Zukunft lacht.
Mit einem straffen, spannenden Zeitfenster von nur 84 Minuten sorgt der Film dafür, dass man das Gefühl hat, die Zeit vergeht wie im Flug. Und doch bleibt dieses Gefühl von „Mann, was ist hier nur schiefgelaufen?“ haften, lange nachdem man den Abspann gesehen hat… „Idiocracy“ könnte die perfekte Mischung aus Unterhaltung und kritischer Reflexion sein. Und auch wenn der Film bereits 2006 rauskam, bleibt seine Botschaft auch heute relevant und wichtig.
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