Possession
Film Özeti
In Andrzej Żuławskis verstörendem Meisterwerk „Possession“ (1981) entfaltet sich ein emotionaler und psychologischer Alptraum, der die Zuschauer tief in die Abgründe menschlicher Beziehungen zieht. Der Film führt uns nach Berlin, wo Mark (grandios gespielt von Sam Neill) von einer langen Geschäftsreise zurückkehrt und nur noch Chaos in seiner Ehe vorfindet. Ganz ehrlich, was er antrifft, ist der reinste Wahnsinn. Anna, seine Frau, gespielt von der beeindruckenden Isabelle Adjani, ist zurückweisend und lässt keine Gelegenheit aus, um Mark zu verletzen. Da fragt man sich nur: Was ist hier los?
Mark ist vor Eifersucht erschrocken, als ihm klar wird, dass Anna ihm etwas verheimlicht. Ihre Abwehrhaltung und die geheimnisvolle Affäre, von der sie spricht, ziehen ihn immer tiefer in ein emotionales Labyrinth. Das ergreifende Spiel zwischen Verzweiflung und Wut baut sich auf – und man merkt schnell: Hier gibt es nicht nur einen Rivalen, sondern etwas viel Unheimlicheres… Über einen Mann namens Heinrich, den Mark als vermeintlichen Liebhaber vermutet, erfährt er, dass die Situation noch komplexer ist. Dieser Heinrich spielt offenbar nicht die einzige Rolle in Annas Leben.
Wenn Mark schließlich einen Detektiv beauftragt, um hinter die Fassade seiner Frau zu blicken, wird die Situation noch schockierender. Was er in einem verwahrlosten Wohnhaus entdeckt, lässt selbst die stärksten Nerven versagen. Da ist etwas, das in den Schatten lauert… etwas, das nicht menschlich zu sein scheint. George Romero hätte hier sicher auch seinen Spaß – und das nicht nur bei den schockierenden Bildern.
Im Grunde genommen ist „Possession“ mehr als nur ein Horrorfilm; es ist eine eindringliche Analyse der Zerbrochenheit von Beziehungen, der Komplexität von Eifersucht und dem, was passiert, wenn die Liebe ins Abgründige kippt. Émoji hin, Émoji her… bei diesen Bildern bleibt einem die Luft weg. Für alle, die das Drama lieben und bereit sind, sich in die Untiefen der menschlichen Psyche vorzuarbeiten, ist dieser Film ein Pflichtprogramm. Ein echter Klassiker, der bis heute seinesgleichen sucht und einen niemals wieder loslässt…
Yorumlar