Vice - Der zweite Mann
Film Özeti
„Vice – Der zweite Mann“ ist ein faszinierendes, zugleich aufrüttelndes Drama, das die schillernde, oft kontroverse Karriere von Dick Cheney beleuchtet. Unter der Regie von Adam McKay entfaltet sich die Geschichte eines Mannes, dessen Werdegang so unerhört wie beeindruckend ist. Wir treffen Cheney, verkörpert von Christian Bale, als er 1963 als 22-Jähriger im wilden Wyoming um sein Überleben kämpft – ein ungebildeter Arbeiter, der seine Zukunft wegen seines exzessiven Trinkverhaltens aufs Spiel setzt. Ganz ehrlich, das hat es in sich.
Die Darstellung von Cheney ist packend. Nach einer Wasserlandung in der politischen Arena als Praktikant, beginnt der Wahnsinn erst richtig. Mit dem scharfen Verstand und schüchternen Charisma des politischen Taktierers, der bald zum engen Vertrauten von Donald Rumsfeld (brillant gespielt von Steve Carell) wird, nimmt Cheney den steinigen Weg zur Macht. Ungefiltert zeigt der Film, wie aus einem gescheiterten College-Studenten einer der mächtigsten Männer der Welt wird. Das ist schon krass…
Sein Aufstieg, der ihn später als Verteidigungsminister unter George Bush Sr. in die Annalen der Geschichte eintragen sollte, wird von einem intensiven Wechselspiel aus Charisma und Machthunger geprägt. Die Machtspiele, die dann mit George W. Bush an seiner Seite inszeniert werden, sind nichts Geringeres als ein Lehrstück über politisches Kalkül. Vor allem nach den Ereignissen des 11. Septembers, als Cheney maßgeblich die Kriegslinien gegen den Irak zieht, wird klar: Hier geht es um weit mehr als nur persönliche Ambitionen.
In dieser düsteren, aber fesselnden Erzählung wird nicht nur die menschliche Seite des Politikers sichtbar, sondern auch das System, das solche Machtspiele ermöglicht und vorantreibt. Wahrhaftig, es gibt Momente, in denen der Zuschauer sich fragt, wie viel Moral wirklich hinter den Kulissen bleibt…
„Vice – Der zweite Mann“ ist nicht nur ein Film über Politik, sondern auch über Menschen. Er zieht uns in einen Strudel aus Ehrgeiz, Macht und letztlich der Frage, was es bedeutet, der zweite Mann zu sein. Dabei bleibt er immer authentisch, bissig und am Puls der Zeit. Ein Film, den man gesehen haben sollte – wenn man sich für die Dynamiken der Macht interessiert…
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